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Beckenvorstellung

Dieses Aquarium habe ich Anfang 2014 im wahrsten Sinne des Wortes „geerbt“. Das Becken gehörte unserem  im Dezember verstorben Manfred ( siehe Manfreds Becken).

Für den Transport wurde das Becken bis auf den Kies geleert, die noch vorhandenen Fische und Pflanzen kamen in Behälter. Mein „altes“ Becken hatte ich am Tag vorher ausgeräumt, die Fische und Pflanzen separat gesetzt. Da Manfreds Becken größer ist als mein 1-Meter-Becken, hatte ich mir vorab eine neue Unterlegplatte zuschneiden lassen. Ich wollte das neue Becken ( 120 breit –  40 tief –  50 hoch) wie das alte frei auf einem Gestell stehen haben, also ohne Unterschrank. Die Unterlegplatte ist 15 cm tiefer als das Becken, so das sich die Technik wie Steckdosen und die CO²-Anlage unsichtbar hinter dem Becken befindet.

Nachdem dann das Beckens mit Wasser aufgefüllt war, wurden alle Tiere eingesetzt, meine und die noch vorhandenen von Manfred. Christel hat mir dann geholfen, die restlichen Pflanzen einzupflanzen. Obwohl Manfreds Becken im Laufe der letzten Monate komplett zugewachsen war, blieb nach dem Beschneiden der Pflanzen  nicht mehr allzu viel übrig. Aber wie man auf den Fotos sehen kann, ist in 3 Monaten alles üppig nachgewachsen. Manche Überraschung zeigte sich bald danach, es kamen Fische zum Vorschein, die sich im Kies versteckt hatten, auch mehrere Sorten kleiner Garnelen. Die Rückwand und eine Seitenwand ( schwarze Kunststoffplatte) ist mit Moos bewachsen. Manfreds vorhandenen Innenfilter JBL CristalProfi i 60 benutze ich in seinem Becken weiter.

Zeitgleich habe ich eine Osmoseanlage im Keller installieren lassen, so daß ich jetzt nicht mehr wie früher nur Leitungswasser verwende. Momentan nehme ich je zur Hälfte Leitungs- und Osmosewasser.

Geerbt habe ich auch noch ein Nano-Aquarium mit roten Zwerggarnelen und einem Zwergkärpfling und 3 großen Schnecken. Dieses Becken steht momentan noch in der Küche, eigentlich kein so guter Platz, aber da kann ich ständig die Tiere beobachten.  Auch die Schnecken sind interessante Tiere. Der Zwergkärpfling ist mittlerweile in mein Praxisbecken zu anderen Zwergkärpflingen umgezogen.

Dank der Hilfe von Robert und David war der Umzug an einem Tag erledigt.

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